Ich besitze, also bin ich.
Geben wir es zu, das ist das Motto unserer Gesellschaft.
Vor allem in der Zeit des wahnsinnigen Überkonsums, der vom Black Friday bis zu den Weihnachtsfeiertagen reicht.
Von klein auf werden wir mit Werbung und Bildern überflutet, die uns immer mehr, große Autos, schöne Dinge, Luxusmarken, Zweitwohnungen, neue Klamotten...
Dieses XXL-Ökosystem bringt uns dazu, stundenlang zu scrollen, auf der Suche nach dem Artikel, der uns aus unserer vorübergehenden schlechten Stimmung rettet.
Es ist so einfach, auf "kaufen" zu klicken.
Das Problem ist, dass dieses (zwanghafte) Glück illusorisch und kurzlebig ist. Es fesselt uns in einem vegetativen Zustand an unser Sofa, während wir auf das ersehnte Paket warten.
Wie kommen wir aus dieser Abwärtsspirale heraus, die für unseren Planeten nicht tragbar ist?
Wir müssen die Freizeit neu definieren, um das Sein dem Haben vorzuziehen.
Hören wir auf, uns das Wertvollste, was wir haben, stehlen zu lassen, und finden wir wieder Freude daran, durch Freizeitaktivitäten nach draußen zu gehen.
Finden wir wieder ins Freie, zum Erleben, zum realen Teilen.
